Steinbruch Taunusstein – Halberg

Mitten im Taunussteiner Ortsteil Wehen befindet sich der vor allem durch den lokalen Fußball bekannte Halberg. Hier befand sich ein Schiefersteinbruch.

Viel zu sehen ist vor Ort nicht mehr: einige Meter Gleise der Lorenbahn, die die Straße nach Orlen queren, einige Bearbeitungsspuren am Fels im dichten Wald am Hang und verschüttete Gebäudereste – der Steinbruch wurde nach seiner Betriebsaufgabe Mitte der 1980er Jahre mit Bauschutt verfüllt; auf dem Berg wurde eine Sportanlage errichtet; den Rest hat sich die Natur zurückgeholt.

Erschreckend wenig ließ sich über die Geschichte dieses Ortes herausfinden.

Vermutlich wurde der Steinbruch in den 1920er Jahren in Betrieb genommen; der gebrochene Schiefer wurde unter anderem für die Uferbesfestigungen der Aar und des Orlenbaches verwendet. Im zweiten Weltkrieg waren Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit im Steinbruch eingesetzt.

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Steinbruch Taunusstein – Altenstein

Auf dem Taunuskamm zwischen Wiesbaden und Taunusstein, unweit der Aartalbahn – Station Eiserne Hand befindet sich das heutige Naturdenkmal Altenstein.

Der Quarzitfelsen wurde in den Jahren 1854 bis 1857 als Steinbruch genutzt, was die markante Form des Felsens erklärt.

Der gewonnene Stein wurde als Pflasterstein für den Bau der Straße im Aartal benötigt (heute ist das die asphaltierte Bundeststraße B 54)

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Aartalbahn – Haltepunkt Bleidenstadt

Bleidenstadt war mit dem um 800 gegründeten Bendeiktinerkloster (heute Kirche St. Ferrutius) das geistliche Zentrum des oberen Aartals. Heute bildet Bleidenstadt den größten Ortsteil der Stadt Taunusstein.

Ganz entgegen der Bedeutung des Ortsteiles hatte die Aartalbahn hier nur einen Haltepunkt – immerhin mit separat stehendem kleinen Bahnhofsgebäude. Seit 2007 haben die Gleise jedoch keinen Zug mehr gesehen.

Aartalbahn - Bahnhof Bleidenstadt 02

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Aartalbahn – Bahnhof Hahn – Wehen

Die ehemaligen selbständigen Orte Hahn und Wehen bilden heute das Zentrum der Stadt Taunusstein. Der Bahnhof Hahn – Wehen liegt mitten im Zentrum des Ortsteiles Hahn und ist – nach dem das Bahnhofsgebäude (ein eher schmuckloser Flachbau) abgerissen wurde, begehrtes Bauland.

Aartalbahn - Bahnhof HahnWehen 01

Für den Neubau der B54 als Umgehungsstraße in Hahn sollte der Bahndamm Richtung Bleidenstadt nach der Betriebseinstellung der Aartalbahn 1983 durchstochen werden (die Straße war bereits fertiggestellt und endete beidseitig am Bahndamm). Durch die Anerkennung der gesamten Strecke als technisches Denkmal im gesamten hessischen Bereich musste aufwändig eine Bahnbrücke errichtet werden, auf der heute kein Zug mehr verkehrt.

Das Gelände ist herunter gekommen und macht einen trostlosen Eindruck. Ein paar vergessene Waggons fristen ein trauriges Dasein.

Zum Bahnhof führte weiterhin ein Anschlussgleis einer in der Nähe gelegenen Maschinenfabrik; wann dieser Anschluss außer Dienst gestellt wurde, ließ sich nicht ermitteln.

 

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