Rossewitz – Herrenhaus

Versteckt im Mecklenburger Hinterland, abseits gut befahrbarer Wege, liegt dieses Kleinod: das Herrenhaus in Rossewitz.

Was kaum jemand weiß: es ist der erste Barockbau in Mecklenburg-Vorpommern, erbaut Mitte des 17. Jahrhunderts auf den Fundamenten einer im 30-jährigen Krieg zerstörten Burg. Bis 1760 war das Herrenhaus Sitz der Familie Vieregge, danach Besitz der Herzöge von Mecklenburg. Bis 1847 wurden noch Mittel aus dem Mecklenburgischen Staatshaushalt für den Unterhalt des Schlosses bewilligt. Das Erdgeschoss beherbergte bis etwa 1900 eine Pächterwohnung. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebäude als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Danach folgte langer Leerstand und die zwischenzeitliche Nutzung als Filmkulisse.

Mehrere Dacheinstürze zwischen 1982 und 1992 beschädigten das Gebäude so sehr, das ein Abriss erwogen wurde. Ab 1993 gelangen verschiedene Sicherungsmaßnahmen durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Seit 2004 ist das Herrenhaus zwar wieder in Privatbesitz, steht aber immer noch leer. Auch von der barocken Parkanlage ist nur mit viel Phantasie etwas zu erkennen.

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